Fragen & Antworten

Die benötigte Flüssigkeitsmenge ist abhängig vom individuellen Körpergewicht und Art unserer Tätigkeit. Es gibt hierbei eine Faustregel für die Mindestmenge, die wir konsumieren sollten. Diese liegt bei etwa 30 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht. Bei einem 70 Kilogramm schweren Menschen sind dies also mindestens 2,1 Liter Wasser. Bei starken körperlichen Anstrengungen liegt der Wasserbedarf allerdings deutlich über diesem Wert.

Ja, das ist grundsätzlich so. Die Wasserversorger der Schweiz unternehmen alle Anstrengungen, um uns Konsumenten das bestmögliche Wasser zur Verfügung zu stellen. Allerdings haben die zunehmenden Umweltbelastungen durch Industrie und Landwirtschaft, sowie der allgemeine Bevölkerungswachstum in der Schweiz auch negative Konsequenzen. Heute befinden sich in der Schweiz täglich mehr als 30‘000 Chemikalien im Einsatz und viele von ihnen finden wir als sogenannte Spurenstoffe in unserem Wasser.

Die Problematik dieser Spurenstoffe - oder auch Mikroverunreinigungen – ist dem Bund schon seit längerer Zeit bekannt. In den nächsten gut 20 Jahren sollen die 100 wichtigsten der rund 700 Abwasserreinigungsanlagen mit einer vierten Reinigungsstufe (meist eine Behandlung mit Ozon) nachgerüstet werden. Die erste Anlage wurde 2014 in Dübendorf in Betrieb genommen, weitere sind im Bau bzw. geplant.

Dies lässt sich der Bund rund 1,2 Mrd. Franken kosten, die zu einem grösseren Teil über eine Abgabe an den Konsumenten weitergereicht werden. Wichtig zu wissen ist nun, dass a) für die restlichen rund 600 ARA’s im Moment keine Massnahmen geplant sind, b) die Mehrzahl der Konsumenten, die indirekt über die 100 aufgerüsteten ARA’s versorgt werden, noch viele Jahre auf eine bessere Wasserqualität warten müssen und c) die aufgerüsteten Anlagen im Betrieb dann im Schnitt auch nur 70 – 80% der Mikroverunreinigungen unschädlich machen können.

Die Kombination von Sediment-, Aktivkohle- und Membranfilter (Umkehrosmose) gilt heute als „State-of-the-Art“. Vor allem Arzneimittelrückstände, Hormone, Pestizide und Schwermetalle werden praktisch zu 100% aus dem Wasser entfernt.

Nach Dr. med. Barbara Hendel ist es nicht die Aufgabe des Wassers unseren Körper mit Mineralien zu versorgen. Wasser dient vielmehr als das essentielle Reinigungs- und Transportmittel. Es transportiert die Nährstoffe, beseitigt die Abbauprodukte aus dem Stoffwechsel, hält den osmotischen Druck in den Zellen aufrecht und reguliert die Körpertemperatur. Das dem Körper zugeführte Wasser sollte hierbei möglichst frei von Mineralien und Kohlensäure sein, denn solches Wasser ist bereits gesättigt und kann keine Giftstoffe aufnehmen. Die für uns lebenswichtigen Mineralstoffe holen wir uns vorzugsweise aus der festen Nahrung.

Bei einigen Anlagen kann eine Remineralisierungsstufe eingebaut werden. Wir verwenden hierbei einen Extrakt der Sango Meereskoralle. Diese liefert neben mehr als 70 Spurenelementen vor allem Calcium und Magnesium. Für den Menschen sind die Mineralien aus der Sango Meereskoralle optimal resorbierbar.

Dr. med. Barbara Hendel: „Nein, es ist nicht schädlich, destilliertes oder Umkehrosmose-Wasser zu trinken. Das Gerücht, dass man sterben kann, wenn man ein Liter destilliertes Wasser trinkt, ist ein naturwissenschaftlicher Irrtum. Regen- und Schmelzwasser oder Tau sind auch „destillierte Wasser“; es gibt sogar natürliche Quellen, die mit 13 bis 25 mg/l annähernd mineralienfrei sind.“

Hinweis: Lauretana, das bekannte leichteste Wasser Europas, weist einen Gehalt von gelösten Feststoffen von gerade einmal 14 mg/l auf und wird von vielen Ärzten und Heilpraktikern zum Ausleiten von Schadstoffen empfohlen. Mit einem Wasserreinigungsgerät, das auf ein Membranfiltrationsverfahren zurückgreift, können Sie Ihr leichtes Wasser jederzeit selbst herstellen.

Physiologe und Ernährungsexperte Cem Ekmekcioglu vom Physiologischen Institut der Medizinischen Universität Wien. "Destilliertes Wasser, in üblichen Mengen getrunken, ist bei normaler Nierenfunktion vollkommen ungefährlich und unschädlich." Der einfache Grund: "Destilliertes Wasser wird bereits im Magen und im oberen Dünndarm wieder weitgehend remineralisiert."

Bei den Auf-Tisch-Lösungen wird der Vorfilter alle 6 Monate gewechselt. Der Kunde kann diesen Filterwechsel selbst vornehmen, ein Ersatzfilter kostet dabei CHF 59.-. Die Mehrzahl der Unter-Tisch-Lösungen enthalten bis zu 4 Vorfilter, deren Kapazität erst nach 18 – 24 Monaten erschöpft ist. Dann müssen alle 4 Vorfilter gewechselt werden. Es ist empfohlen, den ersten Filterwechsel durch einen Fachmann durchführen zu lassen.

Die Hauptfilter müssen in der Regel nur alle 8 – 12 Jahre gewechselt werden.

Dr. med. Barbara Hendel schreibt hierzu in ihrem Buch „Wasser vom Reinsten“: Dass unser Leitungswasser durch Verschmutzung und durch industrielle Behandlung seine ursprüngliche Reinheit und Vitalität verloren hat, ist eine unbestrittene Tatsache. Wir wissen aber wie gesundheitsförderndes Trinkwasser sein sollte: rein, schadstofffrei, mit wenigen Mineralien versetzt, schmackhaft, energiereich und informativ.“ Die Vertreter, die auch die feinstoffliche Seite der Materie berücksichtigen, argumentieren wie folgt: Eine Wasserbelebung kann Wasser restrukturieren, negative Frequenzen löschen und positive hinzufügen. Möglich ist dies entweder durch eine Bewegung des Wassers, die z.B. Viktor Schaubergers Erkenntnisse zur Verwirbelung oder Hacheneys Erkenntnisse der Levitation des Wassers berücksichtigen oder unter Verwendung von Kristallen und Edelsteinen, wie Bergkristall, Rosenquarz und Amethyst.

Das hängt in erster Linie von Ihrer Wohnregion ab. Das Bundesamt für Umwelt BAFU schreibt auf ihrer Homepage: „Das Grundwasser in der Schweiz weist in der Regel eine gute bis sehr gute Qualität auf. In Ballungsräumen und landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebieten ist es aber häufig zu stark mit Nitrat und anderen unerwünschten Stoffen belastet.“ Den ganzen Artikel finden Sie hier.

Das BAFU erstellt für die unterschiedlichen Belastungen im Grundwasser sogenannte Kernindikatoren. Für die Organischen Spurenstoffe in Gewässern finden Sie hier eine Einschätzung.   

Falls Sie in einer Bergregion, z.B. in Graubünden wohnen, sind Mikroverunreinigungen im Leitungswasser meistens kein Thema (vorausgesetzt Ihre Wasserleitungen im Haus sind aus bleifreiem Metall erstellt). Im Falle von hartem Wasser kann hier mit einer Montage eines Kalkwandlers meist eine deutliche Reduktion von Kalkablagerungen erreicht werden.  

Inkl. Inbetriebnahme der Wasserfilteranlage dauert ein Einbau in der Regel 60 bis 90 Minuten. Vorgenommen wird er durch einen erfahrenen Sanitärtechniker.